Mattia Binotto über den Klatsch von gestern

Ferrari erlebte im gestrigen Qualifying ein faires Gehör. Sebastian Vettel wird aufgrund eines Defekts am Turbogebläse als Letzter starten, während Charles Leclerc aufgrund eines Defekts im Kraftstoffsystem als Zehnter starten wird. Und was sagt Teamchef Mattia Binotto?

Der Speed ​​stimmte, der Rahmen stimmte, die Fans hofften: Charles Leclerc und Sebastian Vettel fuhren im Qualifying hervorragende Runden, doch dann ging alles schief. Vettel traf im ersten Teil als Erster, Leclerc im dritten Teil des Qualifyings. Ein wirklich lautes Gerücht für die Scuderia.

Teamchef Mattia Binotto sollte eigentlich nicht vor die Presse treten, den Kameras seiner italienischen Kollegen von Sky konnte er sich aber nicht entziehen. Vielleicht auch wegen Federica Massolin, der hübschen Sky-Journalistin. Statt einer seltenen ersten Reihe ist das Geschehen selbst für Binotto schwer zu verdauen. „Es war wirklich schlimm und als Team sind wir sehr enttäuscht.“ Am meisten enttäuscht bin ich jedoch von unseren Rennfahrern, die zuvor hervorragende Arbeit geleistet haben. Ich bin auch enttäuscht von unseren Leuten, die in den Fabriken so hart arbeiten.“

„Solche Fälle sollten nicht passieren und wir haben zu viele davon. Aber was in der Qualifikation passiert ist, das habe ich noch nie erlebt, auch nicht auf den Testtischen. Bei Sebastian war es ein neues Einbauteil, das wir in dieser Form immer brauchen. Charles hatte ein Problem mit der Kraftstoffpumpensteuerung. Auch hier müssen wir eine detaillierte Inspektion durchführen, um die genaue Fehlerursache zu ermitteln. Was hier passiert ist, zeigt, dass wir noch härter arbeiten und alle Arbeitsprozesse genauer unter die Lupe nehmen müssen.“

Und nun? Was kann Ferrari mit den Startplätzen 10 (Leclerc) und 20 (Vettel) anfangen? „Wir müssen mit einer Herangehensweise auftreten, damit wir trotzdem gute Form zeigen können.“ Ich weiß, dass unsere Renngeschwindigkeit stark ist. Wir dürfen nicht wütend sein, sondern müssen einfach einen besseren Job machen.“

Hand aufs Herz: Hat Ferrari in Hockenheim die beste Startposition verschenkt? "Es ist schwer zu sagen. Wenn ich mir allerdings anschaue, wie schnell wir im Training waren, dann könnte die erste Reihe rot sein. Und wir hätten ein tolles Duell zwischen Charles und Sebastian.“

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Bojan Vrbnjak
Bojan Vrbnjak
F1-Enthusiast, Golf, Reiseliebhaber und Amateurfotograf.

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