Im Fahrerlager am Hungaroring gab es Debatten über eine mögliche Änderung der Wintertests 2020. Ansonsten einigten sich die Teams grundsätzlich darauf, vor Saisonbeginn bei den acht Testtagen in Barcelona zu bleiben, nun könnte es aber dennoch zu Einschnitten kommen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Anzahl der Rennen, die in der Saison 2020 auf 22 steigen soll.
Ursprünglich war geplant, wie in dieser Saison zweimal vier Tage lang in Spanien zu testen. Weitere Tests sollten im Laufe der Saison durchgeführt werden, zweimal für jeweils zwei Tage, höchstwahrscheinlich in Bahrain und Silverstone. Dieser Rahmen, was die Prüfung betrifft, ist auch in der Sportordnung festgehalten FIA. Damit sich dieser Plan ändert, müssen alle Teams ihm zustimmen. Und das wäre jetzt nötig, wenn er will Liberty Medien Den Rennkalender der Saison 2020 wirklich auf 22 Veranstaltungen erweitern. Nämlich Zandvoort und Hanoi kommen nächstes Jahr, und Spanien, das über eine garantierte Finanzspritze der Regierung verfügt, wird voraussichtlich bleiben.
Dadurch wurden sie Mehrheitseigentümer Formule 1 fragte alle Teams, ob sie für ein zusätzliches Rennen bereit wären. Als Gegengewicht könnten die Tests verkürzt werden. Die zentralen Diskussionsthemen sind jedoch bekanntlich die Logistik und vor allem die Anzahl der Antriebseinheiten pro Saison. Gleichzeitig stehen jedem Rennfahrer drei zur Verfügung.
Auch die Ressourcen der Teams sind erschöpft und es werden Sonderprüfungen neuer Teams durchgeführt 18 Zoll Reifen für 2021 zusätzlich belastet. Bei zahlreichen Treffen der Teamchefs, der FIA und Liberty Media kam es bereits zu Debatten über den Saisonplan 2020. Allerdings haben die Teams unterschiedliche Positionen vertreten. Dennoch hat sich in der Öffentlichkeit die Nachricht herumgesprochen, dass sich alle darin einig sind, dass es Veränderungen geben muss. In diesem Fall ist ein Konsens im Team immer wahrscheinlicher.

„Ich persönlich bin der Meinung, dass wir vor der Saison zu viele Tests machen.“ ich zum Beispiel Andrew Green. „Mit all den Prüfständen und Simulatoren, die wir haben, sind die heutigen Rennwagen sehr zuverlässig. Und die Strecken, auf denen wir testen können, sind nicht repräsentativ für die meisten Strecken, auf denen wir in der Meisterschaft antreten. Wenn man richtig Durcheinander bringen will, dann helfen auf jeden Fall weniger Testtage vor Saisonstart.“ Die Idee, eine Testwoche zu streichen, findet Green sehr gut. „Wenn man alles im Griff hat, verwirren Tests manchmal mehr, als dass man daraus etwas lernt.“
Und dies ist aufgrund der übermäßigen Anzahl von Tests sogar eine Gefahr. „Ich glaube, wir können weniger testen, weil ein Test kein guter Start in eine harte Saison mit 22 Rennen ist.“ Wenn wir die Tests reduzieren, könnten wir auch die Belastung für alle Teilnehmer etwas reduzieren.“
Eine Variante würde bedeuten, nur eine Woche Wintertests durchzuführen und das über fünf Tage. Dieser Test könnte in Barcelonas traditioneller zweiter Woche stattfinden. Bei einem etwas späteren Beginn der Saisonvorbereitung hätte dies gleichzeitig auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Rennwagen. Die Teams hätten mehr Zeit, ihre Autos vorzubereiten, außerdem könnten sie Filmtage und Tauffahrten durchführen. Der Nachteil dabei ist, dass die Teams nicht mehr auf die Erkenntnisse aus der ersten Testwoche reagieren können.
Und deshalb ist er immer noch hier eine weitere Variante: Drei Testtage, zwei Ruhetage und nochmal drei Testtage. Diese Option hätte den Vorteil, dass die Tests zum gleichen Zeitpunkt wie ursprünglich geplant beendet würden, aber später beginnen würden. Dadurch hätten die Teams wieder mehr Zeit, die Autos vorzubereiten. Auch die beiden Tests während der Saison sind umstritten.
