„Er ist der netteste Mensch auf der Welt außerhalb des Autos“ pravi Nick Heidfeld. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille des siebenmaligen Formel-1-Champions. Michael Schumacher. Wie sein deutscher Landsmann Heidfeld im Podcast erklärt „Jenseits des Rasters“, erlebte Schumacher meist ganz anders.
„Auf der Rennstrecke ist er ein ganz anderer Mensch: rücksichtslos, extrem aggressiv, manchmal sogar unehrlich“, sagt Heidfeld, ohne konkrete Beispiele zu nennen. Doch für viele zeichnen sich bereits Bilder aus Schumachers Karriere ab, die sich bestätigen könnten Heidfelds Aussage. Solche (Grenz-)Fälle gab es in Schumachers Karriere sicherlich einige.
Zum Beispiel das Saisonfinale 1994 in Adelaide, als Schumacher im direkten Duell mit einem direkten Konkurrenten zusammenstieß Damon Hill und wurde zum ersten Mal Weltmeister. Oder Jerez im Jahr 1997 mit dem berühmten „Ram“ vs Jacques Villeneuve, wofür Schumacher später sogar von der Meisterschaft selbst disqualifiziert wurde. Und natürlich Monaco 2006 „Parkmanöver“ in der Qualifikation und zurück an den Anfang der Startreihe.

Für solche Situationen wurde Schumacher mehrfach kritisiert. Heidfeld ist derselben Meinung: „Schumacher hat auf der Strecke einige dumme Dinge getan, die für alle inakzeptabel waren.“
Es besteht kein Zweifel daran, dass Schumacher einer war nette Person außerhalb des Autos und im Privatleben, so Heidfeld weiter. „Ich habe immer geschätzt, dass er in erster Linie ein Familienmensch ist. Aber auf der Rennstrecke hat er sich zu etwas ganz anderem entwickelt.
Heidefeld Letzteres selbst erlebt, weil er Formel 1 beigetreten im Jahr 2000, als Schumacher bereits zweimaliger Weltmeister war. Nick Heidfeld insgesamt in seiner Karriere bis 2011 dreizehn Schritte, aber er hat nie gewonnen. Sein bestes Gesamtergebnis in der Saison war der fünfte Platz im Jahr 2007.
