Auch die neue Saison startet eine neue Ära der Formel 1, die mit dem neuen sogenannten Ground-Effect-Design von Rennwagen, das die Wirkung des Bodens ausnutzt, den Rennsport auf höchstem Niveau noch interessanter machen soll. Die Regeln selbst sind nicht so geschrieben, dass sie das Überholen erleichtern, aber sie erleichtern es, dem Rennwagen vor Ihnen zu folgen.
Dabei wurde das Konzept verfolgt, die aerodynamische Wirkung der Front- und Heckflügel zu reduzieren und stattdessen verwendet Venturirohr, die entlang der Unterseite des Autos verläuft und somit für den Druck auf den Boden sorgt. Damit soll sichergestellt werden, dass Luftstrom es stört den hinten fahrenden Rennwagen nicht, was das Überholen erleichtert, gleichzeitig soll sich die Luftverwirbelung nicht mehr negativ auf die Überhitzung der Reifen auswirken.

Aufgrund all der oben genannten Faktoren werden die Autos nicht mehr so stabil sein wie früher, was es viel schwieriger macht, sie am Limit zu fahren. Lando Norris sagte vor einiger Zeit: „Das Auto ist deutlich weniger stabil, was das Fahren erschwert. Es ist ein bisschen wie in der Formel 2. Man muss die ganze Zeit mit einem Rennwagen kämpfen.“
Andererseits muss man natürlich in Kauf nehmen, dass es Rennwagen geben wird etwas langsamer. Anfangs war sogar von fünf Sekunden pro Runde die Rede, nach neuesten Daten ist der Unterschied deutlich geringer, alle eine halbe Sekunde.
Während einige Rennfahrer bereits warnen, dass Rennwagen unerlässlich sein werden schwerer zu fahren und wird daher auch schwerer zu überholen sein, bei FIA sie behaupten, dass man etwas mehr fahrerisches Wissen braucht, um die 2022er Rennwagen zu meistern.
