Der Cupra Leon und der Formentor werden 2026 die ersten Modelle der Marke sein, die in einer speziellen ABT-Edition erhältlich sein werden.
Der deutsche Fahrzeugveredler ABT, der vor allem für seine Umbauten von Audi-Modellen bekannt ist, hat in den letzten Jahren mit der Umrüstung von Fahrzeugen anderer Marken des Volkswagen-Konzerns geliebäugelt und gibt an seinem Hauptsitz im deutschen Kempten nun eine neue Partnerschaft mit Cupra bekannt. Diese Partnerschaft ist nicht ganz neu, da Cupra und ABT bereits zuvor im Motorsport zusammengearbeitet haben, insbesondere in der Extreme E- und Formel E-Serie. Einige Straßenfahrzeuge von Cupra werden jedoch erstmals das ABT-Emblem tragen können.

Die ersten Modelle, die die ehrenvolle ABT-Behandlung erhalten, werden der Leon und der Formentor sein. Obwohl ABT für die oben genannten Modelle bereits ein Aftermarket-Bodykit anbietet, wird Cupra ab 2026 eine Sonderedition des Formentor und des Leon mit einem serienmäßigen ABT-Upgrade anbieten. Äußerlich erhalten die Modelle eine ganze Reihe ästhetischer Ergänzungen, wie etwa verbesserte 21-Zoll-Räder, einen größeren Heckspoiler und Frontspoilersplitter, schärfere Schweller, einen aggressiveren Heckdiffusor und natürlich die unverzichtbaren ABT-Embleme.




In der offiziellen Ankündigung der Zusammenarbeit wurden keine Leistungsunterschiede erwähnt, daher besteht die Möglichkeit, dass sich ABT Leon und Formentor lediglich auf ästhetische Verbesserungen beschränken. Das heißt allerdings nicht, dass ABT Sportbegeisterte völlig im Stich lässt, denn das bestehende Aftermarket-Bodykit von ABT umfasst auch steifere Federn für ein verbessertes Handling und natürlich Optionen für ein Motor-Upgrade. Es ist also sicherlich nicht alle Hoffnung verloren.
Laut ABT sind der Cupra Leon und der Formentor „nur der Anfang einer langfristigen Zusammenarbeit in den kommenden Jahren“, daher können wir weitere ABT-Interpretationen anderer Cupra-Modelle erwarten, wie etwa des Tavascan, Terramar, Born und des kommenden Raval.
