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DS N°4: DS4 Facelift bringt neuen Namen und eine Elektroversion

„Don’t call it DS 4“ könnte auch der Titel der umfassenden Neugestaltung des französischen Premium-Crossovers sein. Denn was bisher diesen Namen trug, heißt jetzt DS N°4.

Laut DS wurde er einfach „Nummer 4“ genannt. Die Zahl 4 folgt der mit der großen DS N°8 eingeführten Bezeichnung. Dies erklärt auch dies. Doch nicht nur der Name ist neu: Der erneuerte DS bringt zahlreiche optische und technische Neuerungen mit sich. Die wichtigste Änderung ist sicherlich die Einführung eines vollelektrischen Antriebs, der eine Reichweite von 450 Kilometern ermöglichen soll. Alle weiteren Änderungen verraten wir euch hier.

Außen

Obwohl die Abmessungen mit denen des Vorgängermodells nahezu identisch sind (Länge: 4,40 Meter, Breite: 1,87 Meter, Höhe: 1,47 Meter, Radstand: 2,67 Meter), präsentiert sich der DS N°4 in einem völlig erneuerten Erscheinungsbild. Auffällig ist die neu gestaltete Frontpartie mit schwarzem Kühlergrill, etwas längerer Motorhaube und beleuchtetem DS-Logo. Neue Matrix-LED-Scheinwerfer wurden hinzugefügt. Serienmäßig sind 19-Zoll-Räder montiert, für den Plug-in-Hybrid, der nach wie vor die leistungsstärkste Version darstellt, sind optional auch 20-Zoll-Räder erhältlich. Am Heck sorgen dreidimensionale Rückleuchten für Wiedererkennung.

Innere

Im Innenraum fällt sofort das neue 10,25 Zoll große digitale Cockpit ins Auge, das mit einem Head-Up-Display kombiniert werden kann, das Informationen auf eine 21 Zoll große Fläche auf der Windschutzscheibe projiziert. Ergänzt wird es durch einen 10-Zoll-Infotainment-Bildschirm, der zwischen besonders schlanken Lüftungsdüsen mit „ultradünnen, versteckten Lamellen“ integriert ist. Hinzu kommt die Sprachsteuerung mit ChatGPT.

Materialien wie weiche Stoffe, Alcantara, robuste Aluminium-Applikationen, Nappaleder-Sitzbezüge in Armbanduhrenoptik, Einsätze aus braunem Eschenholz und das neue Focal Electra Soundsystem mit 14 Lautsprechern und 690 Watt unterstreichen die Premiumqualität.

Allerdings geht die extravagante Innenraumgestaltung weiterhin zu Lasten des Platzangebots im Fond: Große Passagiere stoßen schnell an Knie und Kopf, und der Mitteltunnel bleibt auch in der Elektroversion erhalten. Das Gepäckraumvolumen variiert je nach Antriebsart:

Mild-Hybrid: 430 Liter

Plug-in-Hybrid: 390 Liter

Elektroversion: 360 Liter

Motoren und Fahrwerk

Für den neuen DS N°4 sind folgende Antriebsvarianten erhältlich:

1,2-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor mit Mild-Hybrid-Technologie, 145 PS, 6-Gang-Automatikgetriebe

Plug-in-Hybrid mit 1,6-Liter-Turbobenziner, Elektromotor und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe: 225 PS, 0–100 km/h in 7,1 Sekunden, rein elektrische Reichweite: 81 km (30 Prozent mehr als bisher), 14,6-kWh-Batterie

Elektroversion E-Tense mit 213 PS (343 Nm) und 58,3 kWh Batterie: 450 km WLTP-Reichweite, Ladeleistung: 11 kW (AC), 120 kW (DC) – 100 km in 11 Minuten; Besonderheiten: 10 mm tiefer, 3-stufige Rekuperation über Schaltwippen am Lenkrad

Eine Dieselversion mit 1,5-Liter-BlueHDi-Motor und 130 PS soll später folgen – ein genauer Termin wurde noch nicht genannt.

Bei Angaben zur Fahrdynamik bleibt DS sehr vage. Dort heißt es lediglich, dass „das überarbeitete Fahrwerk und die Lenkung ein außergewöhnliches Fahrgefühl ermöglichen“. „Bei der Entwicklung des Fahrwerks wurde besonderer Wert auf ein komfortables und dynamisches Handling gelegt.“ Der erste Test wird mehr Aufschluss geben.

Preise und Verkaufsstart

Offizielle Preise wurden uns noch nicht verraten, der Startpreis dürfte aber in etwa beim aktuellen Preis von 40.000 Euro liegen. Die Elektroversion soll zwischen 45.000 und 47.000 Euro kosten. Der neue DS N°4 kommt Mitte September in den Handel, Bestellungen werden „innerhalb weniger Wochen“ entgegengenommen.

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