US-Bundesbehörden haben eine Großrazzia in einem Hyundai-Werk in der Nähe von Savannah im Bundesstaat Georgia durchgeführt und dabei mindestens 475 Ausländer festgenommen.
Hyundais Elektrofahrzeugwerk in Georgia, eine riesige Produktionsstätte im Wert von 7,2 Milliarden Dollar, war Ziel einer Großrazzia von US-Bundesbehörden. Bei der von der Heimatschutzbehörde geleiteten Operation wurden mindestens 475 Personen festgenommen. Die Razzia war Teil einer monatelangen strafrechtlichen Untersuchung wegen mutmaßlicher illegaler Beschäftigungspraktiken und anderer schwerer Bundesverbrechen. Das Werk, in dem die Modelle Ioniq 5 und Ioniq 9 produziert werden, blieb verschont, der Bau einer angrenzenden Batterieproduktionsanlage wurde jedoch gestoppt.
Hyundai erklärte, keiner der Festgenommenen sei direkt mit dem Unternehmen beschäftigt gewesen, sondern Vertragsarbeiter oder Subunternehmer. Das Unternehmen kooperiere mit den Behörden und erwarte von seinen Partnern die Einhaltung aller US-Arbeitsgesetze. Die Untersuchung verdeutlicht die Diskrepanz zwischen dem Engagement der US-Regierung zur Förderung ausländischer Investitionen und deren strikter Durchsetzung.


