Der unverwüstliche Pickup erfuhr mit seiner neunten Generation radikale Veränderungen: Der Dieselmotor blieb im Angebot, hinzu kamen Elektrizität und die Aussicht auf Wasserstoffantrieb.
Die lang erwartete neunte Generation des Toyota Hilux kommt noch in diesem Jahr auf den Markt und wurde umfassend überarbeitet. Besonders hervorzuheben ist die Einführung eines vollelektrischen Modells (BEV), wobei traditionelle Antriebe weiterhin erhältlich sein werden. Toyota Europa vereinfacht sein Angebot auf eine einzige Karosserievariante mit Doppelkabine, um der Kundennachfrage gerecht zu werden.












Das Äußere ist kantiger und moderner, erinnert an den Tacoma, mit schmalen Scheinwerfern und einem großen, traditionellen TOYOTA-Logo auf der Heckklappe, während der Innenraum komplett neu gestaltet wurde. Die Innenarchitekten ließen sich dabei vom Land Cruiser inspirieren und legten Wert auf funktionale, physische Bedienelemente und zwei 12,3-Zoll-Bildschirme vor dem Fahrer.
Aktuell konzentrieren sich die technischen Daten auf das neue Elektrofahrzeug, das mit zwei Elektromotoren und einem 59,2-kWh-Akkupack ausgestattet ist und laut WLTP eine Reichweite von 240 Kilometern ermöglichen soll. Die elektrische Version bietet eine kombinierte Leistung, die eine maximale Nutzlast von 715 kg und eine Anhängelast von 1.600 kg ermöglicht. Der leistungsstarke 2,8-Liter-Turbodieselmotor mit Mild-Hybrid-Technologie bleibt jedoch weiterhin erhältlich und zeichnet sich durch seine überlegene Nutzlast, eine Nutzlast von 1.000 kg und eine Anhängelast von 3.500 kg aus. Der Hersteller geht davon aus, dass dieser Motor eine geeignete Basis für das meistverkaufte Pickup-Modell in Europa bildet.
















Das Upgrade umfasst auch die Einführung der elektrischen Servolenkung (EPS) in einigen Märkten sowie eine erweiterte Palette an Toyota Safety Sense-Funktionen. Mit Blick auf die Zukunft bekräftigt Toyota seine Diversifizierungsstrategie und kündigt ab 2028 eine Wasserstoff-Brennstoffzellenversion des Hilux an. Der neue Hilux wird ab Dezember dieses Jahres in Europa erhältlich sein. Das Elektromodell wird voraussichtlich teurer sein als das Dieselmodell, das wohl weiterhin zu den vielseitigsten Fahrzeugen des Kontinents zählen wird.


