Kia Telluride kämpft mit umstrittenem Kühlergrill

Der größere, kastenförmige SUV hat ein umstrittenes neues Design und eine Plug-in-Hybrid-Version erhalten.

Kia hat den brandneuen Telluride 2027 vor seiner Premiere auf der Los Angeles Auto Show vorgestellt. Er ist größer, kantiger und selbstbewusster als sein EV9-Pendant. Die auffälligste Änderung ist die Frontpartie mit ihrem ungewöhnlichen Kühlergrill. Die Standardversion verfügt über vertikale Lamellen, während die robustere X-Pro-Version einen aggressiveren Grill, freiliegende Abschlepphaken und 231 Millimeter Bodenfreiheit bietet. Obwohl das neue Modell die markante Ästhetik der Kia-Elektrofahrzeuge aufgreift, behält es seine Eigenständigkeit und die charakteristische vertikale Anordnung der LED-Leuchten der Vorgängergeneration bei.

Der Innenraum wurde, ähnlich wie beim EV9, umfassend überarbeitet und verfügt nun über ein einzelnes rechteckiges Gehäuse für die beiden 12,3-Zoll-Bildschirme sowie einen modernen, an der A-Säule montierten Gangwahlschalter. Die vergrößerte Oberfläche soll das Raumangebot im Innenraum verbessern. Der Telluride der zweiten Generation ist 58 mm länger und 25 mm höher und hat zudem einen um 76 mm längeren Radstand, was den Passagieren in allen drei Sitzreihen mehr Platz bieten dürfte.

Kia hat die offiziellen Antriebe noch nicht bestätigt, doch der aktuelle 295 PS starke V6 wird aus dem Programm genommen. Erwartet werden zwei neue Optionen: ein 3,5-Liter-V6 mit 214 kW (291 PS) und 352 Nm Drehmoment sowie der erste Telluride Plug-in-Hybrid mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner. Ein rein elektrisches Modell wird es nicht geben, da diese Funktion dem EV9 vorbehalten ist. Der Verkaufsstart in Nordamerika wird für das erste Quartal 2026 erwartet.

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