Die elektrische Revolution kann noch etwas warten, denn die Italiener lassen den legendären Quadrifoglio wieder aufleben.
Alfa Romeo hat seine Entscheidung, den Verbrennungsmotor auslaufen zu lassen, offiziell revidiert und den Lebenszyklus der aktuellen Giulia- und Stelvio-Modelle verlängert, um die Wartezeit bis zu ihren Nachfolgern zu überbrücken. Ursprünglich als rein elektrische Fahrzeuge geplant, wurde deren Markteinführung nun auf mindestens 2028 verschoben und die Fahrzeuge so umgestaltet, dass sie bei sinkender Nachfrage nach rein elektrischen Fahrzeugen auch den Einbau von Verbrennungsmotoren ermöglichen. Zur Feier dieser Verlängerung hat die Marke die streng limitierte Collezione-Serie aufgelegt, die auf nur 63 Einheiten pro Karosserievariante beschränkt ist – zu Ehren des Jahres 1963, in dem die Quadrifoglio-Baureihe gegründet wurde.













Unter der Haube arbeitet weiterhin der 2,9-Liter-V6-Biturbo mit Ferrari-DNA, der 382 kW (520 PS) und 600 Nm Drehmoment leistet. Dieser Antrieb sorgt dafür, dass der Quadrifoglio seinen aggressiven Charakter beibehält, der durch die serienmäßige Akrapovič-Abgasanlage für einen noch kernigeren Klang und die serienmäßigen Carbon-Keramik-Bremsen zusätzlich betont wird. Der genaue Preis für diese limitierte Edition wurde zwar noch nicht bekannt gegeben, doch frühere Sondermodelle lassen auf einen deutlichen Aufpreis gegenüber den Standardmodellen schließen.
Optisch zeichnen sich die „Collezione“-Modelle durch eine spezielle, vom 33 Stradale inspirierte Rotfärbung, ein sichtbares Carbonfaser-Dach und aufgewertete Interieurmaterialien wie Sparco-Sitze in Leder und Alcantara mit nummerierten Kopfstützen aus. Obwohl die Serie als global beworben wird, sind diese Modelle exklusiv für Märkte wie Europa, Japan und den Nahen Osten bestimmt, während amerikanische Kunden dieses Mal leer ausgehen. Diese limitierte Serie dient als Brücke, während sich Alfa Romeo auf eine Zukunft vorbereitet, die nun sowohl Elektro- als auch Benzinantriebe verspricht.


