Der japanische Hersteller präsentiert in Zusammenarbeit mit Foxconn ein leistungsstarkes Elektromodell, das mit Smartphones gemeinsame Gene besitzt.
Mitsubishi erweitert sein Angebot um ein neues Elektrofahrzeug, das nicht vollständig aus eigener Entwicklung stammt, sondern in Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Elektronikhersteller Foxconn, bekannt als Hersteller von iPhones, entstanden ist. Das neue Modell basiert auf Foxconns Foxtron Bria, dessen Design vom italienischen Studio Pininfarina stammt. Prototypen, die etwas größer als ein VW Golf (4.315 mm Länge) sind, werden bereits in Australien getestet. Dort soll das Modell die Bezeichnungen ASX GT-e und ASX VR-e tragen, wobei letzteres eine geländegängigere Variante ist.











Unter der eleganten Karosserie verbirgt sich ein 57,5 kWh Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator, der eine von zwei Antriebsoptionen speist. Die Basismodelle (Elegant und Emerge) sind mit einem Elektromotor mit einer Leistung von … ausgestattet. 171 kW (232 PS)Das Fahrzeug beschleunigt in 6,8 Sekunden auf 100 km/h. Für Liebhaber noch schnellerer Fahrten wird es eine Topversion des Pioneer mit Allradantrieb und zwei Elektromotoren geben, die eine Systemleistung von 100 km/h entwickeln. 298 kW (405 PS) und ermöglichen eine Beschleunigung auf Hunderte von Kilometern in nur 3,9 Sekunden.
Obwohl die offiziellen europäischen Preise noch nicht bekannt sind, liegen die Preise auf dem taiwanesischen Markt zwischen etwa 26.500 € und 34.000 €Obwohl der Bria Foxconns erstes Serien-Elektroauto ist, versprechen sein kühnes Design und seine Leistung viel, und Mitsubishi zielt auf Käufer ab, die sich mehr Spannung wünschen als das aktuelle, etwas glanzlose Angebot. Der Wagen ist in etwa so groß wie der MG4, aber mit dem Mitsubishi-Emblem und einem bewährten japanischen Vertriebsnetz könnte er sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im Segment der kompakten Elektrofahrzeuge entwickeln.
