Der Ford Kuga startet mit bedeutenden Neuerungen ins neue Jahr.

Fords Verkaufserfolg in Europa beweist, dass eine alte Plattform mit dem richtigen Upgrade immer noch überzeugen kann.

Ford hat den überarbeiteten Kuga für das Modelljahr 2026 vorgestellt. Im Gegensatz zum amerikanischen Schwestermodell Escape bietet er eine wichtige Neuerung: das fortschrittliche, freihändige Fahrsystem BlueCruise. Während der Escape in den USA nach und nach ausläuft, bleibt der europäische Kuga im Design – zuletzt aktualisiert 2024 – unverändert, ist aber technologisch deutlich fortschrittlicher. Das System, das ab diesem Frühjahr auch für die PHEV-Modelle Puma und Ranger verfügbar sein wird, stärkt die Marktposition des Kuga trotz unverändertem Außendesign.

Die wichtigste Neuerung ist die BlueCruise-Technologie, die als ADAS Level 2 klassifiziert ist und autonomes Fahren in vordefinierten „blauen Zonen“ ermöglicht. Laut Ford decken diese 95 Prozent der Autobahnen in 16 europäischen Ländern ab. Das System übernimmt automatisch Lenkung, Beschleunigung, Bremsen und Spurhaltung, während eine Infrarotkamera den Fahrer permanent überwacht, um dessen Aufmerksamkeit auf die Straße zu lenken. Der Innenraum präsentiert sich weiterhin im gewohnten digitalen Stil mit 12,3-Zoll-Instrumenten und einem 13,2-Zoll-Bildschirm mit dem SYNC 4-System.

BlueCruise ist im Fahrerassistenzpaket enthalten, das bei den höheren Ausstattungsvarianten ST-Line X und Active X serienmäßig und für die Modelle Titanium und ST-Line optional erhältlich ist. Ab April 2026 wird der Service im Monats- oder Jahresabonnement angeboten, wobei alle berechtigten Modelle eine dreimonatige kostenlose Testphase beinhalten. Die Motorenpalette bleibt elektrifiziert, wobei der Plug-in-Hybrid (PHEV) der Spitzenklasse weiterhin über Systemleistung verfügt. 179 kW (243 PS).

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