Fiat Topolino Corallo: Der Stadtflitzer jetzt auch in Korallenrot

Der Fiat Topolino ist nach dem italienischen Wort für „Maus“ benannt. Bislang war dieses 2,54 Meter lange Elektrofahrzeug nur in Hellgrün erhältlich. Diese Version, der Topolino Vitaverde, wird nun durch eine korallenrote Variante, den Topolino Corallo, ergänzt. Unabhängig von der Farbe erhält das Fahrzeug außerdem ein größeres Instrumentendisplay.

Fiat ist seit jeher eine Marke mit auffälligen Farben, daher passt der warme Farbton gut in die Farbpalette, schreibt der Hersteller. Die korallenrote Variante ist bereits auf der deutschen Fiat-Website verfügbar, konfigurierbar und in der Preisliste aufgeführt. Das Fahrzeug kostet 9.990 Euro, also 100 Euro mehr als der Vitaverde.

Bislang verfügte der Topolino lediglich über einen 3,5-Zoll-Bildschirm – die Bezeichnung „Mauskino“ war daher in doppelter Hinsicht gerechtfertigt. Nun wurde der Bildschirm vor dem Fahrersitz auf 5,7 Zoll vergrößert. Er soll zudem eine vereinfachte Grafik, bessere Lesbarkeit und ein leichteres, freundlicheres Erscheinungsbild bieten.

Dank seiner geringen Länge ist der Topolino sehr wendig und leicht zu parken. Damit ist er ein ideales Stadtauto. Dazu trägt auch seine niedrige Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und die Batterie mit einer Nettokapazität von nur 5,4 kWh bei, die eine Reichweite von bis zu 75 km ermöglichen soll. Mit seinem Permanentmagnetmotor von nur 6 kW beschleunigt er in nur zehn Sekunden auf Höchstgeschwindigkeit.

Das Aufladen erfolgt über eine Haushaltssteckdose und dauert aufgrund der kleinen Batterie etwa vier Stunden. Die Türen öffnen asymmetrisch: Auf der Beifahrerseite öffnen sie vorn, auf der Fahrerseite hinten. Der Innenraum des Topolin bietet zwei Sitze, die aufgrund der geringen Breite von nur 1,40 Metern versetzt angeordnet sind. Große Glasflächen, darunter ein Panorama-Glasdach, sorgen für eine helle und luftige Atmosphäre.

Der Fiat Topolino sicherte sich im vergangenen Jahr mit einem beeindruckenden Marktanteil von 20 Prozent eine Spitzenposition auf dem europäischen Markt für leichte Nutzfahrzeuge, wie der Hersteller erklärt. In Deutschland spielt dieses Segment jedoch noch eine untergeordnete Rolle. Genaue Zahlen liegen nicht vor, da das Kraftfahrzeug-Bundesamt diese Fahrzeugklasse nicht in seiner Zulassungsstatistik erfasst.

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