Audi-Chef: Sportwagen wird nicht eingestellt, kommt 2027 auf den Markt.

Als die Nachricht die Runde machte, dass Porsche die Produktion des elektrischen Boxster und Cayman einstellen könnte, dauerte es nicht lange, bis in Ingolstadt Gerüchte die Runde machten: Würde Audi mit seinem elektrischen Sportwagen das Gleiche tun?

Im Gespräch mit Motor1 wies Sprecher Daniel Schuster die Gerüchte als reine Spekulation zurück und betonte, dass das Concept C weiterhin planmäßig entwickelt werde. Nun hat sich auch der CEO zu Wort gemeldet, um die am Projekt beteiligten Mitarbeiter zu beruhigen: Der Sportwagen habe eine vielversprechende Zukunft vor sich.

Laut einem internen Schreiben, das dem Donaukurier vorliegt, wies Gernot Döllner Gerüchte über einen Produktionsstopp des Fahrzeugs zurück: „Die Lieferung der Plattform durch Porsche steht nicht in Frage.“ Er betonte außerdem, dass das Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung eines leistungsstarken Elektrofahrzeugs „in guter Zusammenarbeit zwischen dem Porsche-Team und dem Audi-Team“ stattfinde.

Es ist unklar, ob Porsche die Entwicklung des elektrischen 718 weiterhin vollumfänglich unterstützt. Das Projekt wurde vor etwas mehr als fünf Jahren angekündigt. Die Entwicklung verzögerte sich angeblich aufgrund von Batterieproblemen, doch Zuffenhausen bestätigte die technischen Schwierigkeiten nie.

Offiziell sollen der neue Boxster und Cayman ohne Verbrennungsmotor weiterhin auf den Markt kommen, vorausgesetzt, der neue Porsche-Chef Michael Leiters storniert den Plan nicht – eine Möglichkeit, die in einem Bloomberg-Bericht erwähnt wurde.

Audi hat bestätigt, dass die Plattform ausschließlich für Elektrofahrzeuge entwickelt wird. Boxster und Cayman werden voraussichtlich Ende des Jahrzehnts mit Benzinmotoren zurückkehren. Sie werden sich die Architektur nicht mit dem Elektromodell teilen. Das Concept C wird voraussichtlich nächstes Jahr in einer einzigen Karosserievariante vorgestellt und behält das elektrische Targadach des Showcars ​​bei.

Audi sah den Concept C bei seiner Vorstellung als einen Wendepunkt für den TT: eine neue Designsprache, die Rückkehr zu hochwertigen Interieurs und die Wiedereinführung einiger physischer Bedienelemente. Eine Einstellung des Projekts zu diesem Zeitpunkt – insbesondere angesichts der bereits intensiven Werbekampagne – hätte dem Image von Audi, das jahrelang hinter BMW und Mercedes im Premiumsegment zurückgefallen war, weiter geschadet.

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