In einem ziemlich arroganten Schritt weigerte sich der CEO, genaue Termine zu nennen, während Käufer mit Anzahlungen in völliger Ungewissheit darüber blieben, wann sie ihre Autos erhalten würden.
Die lang ersehnte Rückkehr der Marke Scout entwickelt sich zu einem echten Kommunikationsdesaster, da CEO Scott Keogh bekannt gab, dass die ersten Auslieferungen der neuen Modelle Traveler und Terra an Kunden voraussichtlich erst 2028 beginnen werden. Dies steht im krassen Widerspruch zu den Angaben auf der offiziellen Website, wo weiterhin der Produktionsstart für 2027 geplant ist. Keogh erklärte nun, dass 2027 lediglich Prototypen vom Band laufen werden, was bedeutet, dass Kunden, die bereits Reservierungen bezahlt haben, deutlich länger auf ihre Fahrzeuge warten müssen als ursprünglich erwartet.









Zu allem Übel ignorierte Keogh die Bedenken der Kunden völlig und kritisierte das „Kommunikationsspiel“ sowie die Forderungen der Öffentlichkeit nach konkreten Markteinführungsterminen. Ein solches Vorgehen gegenüber den Kunden ist natürlich höchst unangebracht, da das Unternehmen einerseits finanzielle Investitionen für Fahrzeuge verlangt, die andererseits noch gar nicht existieren. Der Geschäftsführer versuchte, die jüngsten Berichte über eine einjährige Verzögerung aufgrund schwerwiegender technischer Probleme herunterzuspielen, indem er erklärte, solche Hindernisse seien im Entwicklungsprozess alltäglich und ein völlig normaler Vorgang.
Scout versteckt sich zwar geschickt hinter dem Kleingedruckten auf seiner Website und warnt vor möglichen Terminänderungen, doch dieser Mangel an Transparenz schadet dem Ruf der wiederbelebten Marke. Obwohl Keogh beteuert, das Projekt liege im Zeitplan und man werde ein „erstklassiges Produkt“ liefern, schwindet die Begeisterung in der Öffentlichkeit bereits. Es fällt schwer, sich für ein neues Fahrzeug zu begeistern, wenn ein Hersteller mit Wortklaubereien Verzögerungen vertuschen will, anstatt klar und ehrlich zu kommunizieren, wann die Autos tatsächlich auf den Markt kommen.
