Was als Aprilscherz begann, hat sich zu einem ernsthaften Rennprojekt entwickelt, das im Mai die 24 Stunden vom Nürburgring in Angriff nehmen wird.
BMW gab zu, von der Resonanz in den sozialen Medien völlig überrascht gewesen zu sein, da ihr „Scherz“ über eine Million Nutzer erreichte und mehr als 1,6 Millionen Aufrufe erzielte. Diese virale Begeisterungswelle ermutigte das Unternehmen, die Pläne für einen einzigartigen M3 Touring 24H-Rennwagen, basierend auf Studien aus dem Jahr 2022, in Rekordzeit von acht Monaten umzusetzen.




Technisch gesehen handelt es sich um einen brachialen M4 GT3 EVO, der in die Karosserie eines Kombis gehüllt ist. Dieser ist designbedingt 200 mm länger und 32 mm höher als das Coupé. Um die aerodynamischen Herausforderungen der größeren Silhouette zu meistern, entwickelten die Ingenieure eine spezielle Schwanenhals-Heckflügelhalterung und optimierten deren Position. Die Karosserie besteht aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Abgerundet wird das Exterieur durch 18-Zoll-Räder, eine leistungsstarke Bremsanlage und einen Sicherheitskäfig, der die Heckklappe zu einem rein ästhetischen Element degradiert.
Das Herzstück des Fahrzeugs bildet ein 3,0-Liter-M-TwinPower-Turbo-Sechszylinder-Motor mit einer Leistung von 440 kW (598 PS) und einem Drehmoment von 700 Nm. Die Kraftübertragung auf die Räder erfolgt über ein Sechsgang-X-Trac-Getriebe. Am Steuer sitzt ein hochkarätiges Fahreraufgebot des Schubert Motorsport Teams in der SPX-Klasse, darunter Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen. Laut Klingmann unterstreicht das Projekt die enge Verbundenheit von BMW mit der Motorsport-Community und die Leidenschaft für den Motorsport. Das Ziel in der „Grünen Hölle“ ist klar: ein Top-Ergebnis.



















