Das neue vollelektrische Smart-Konzept lässt den Geist des mittlerweile legendären ForTwo-Modells mit zwei Sitzen und kompakten Stadtabmessungen wieder aufleben.
Nach einer Reihe größerer und schwererer Modelle, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Mercedes und Geely entstanden sind, kehrt die Marke Smart mit dem neuen Smart #2 Concept zu ihren Wurzeln zurück. Das von Mercedes entworfene zweitürige Design stellt den direkten spirituellen Nachfolger des legendären ForTwo dar, dessen Produktion nach drei Generationen vor einem Jahr endgültig eingestellt wurde. Der Newcomer behält die markanten Radhäuser und die extrem kurzen Überhänge bei, wobei einige Designmerkmale aufgrund des Konzeptcharakters vorerst bewusst hervorgehoben werden.












Die vierte Generation des kleinsten Smart wird als vollelektrisches Fahrzeug auf einer neuen Plattform namens Electric Compact Architecture (ECA) entwickelt. Während das Vorgängermodell EQ ForTwo mit einer Akkuladung nur 135 Kilometer zurücklegen konnte, soll der Nachfolger laut Herstellerangaben mehr als das Doppelte erreichen – rund 300 Kilometer. Dank Fortschritten in der Batterietechnologie unterstützt das Fahrzeug Schnellladen, wodurch der Akku in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden kann. Zudem verfügt es über die bidirektionale V2L-Ladetechnologie (Vehicle-to-Load), die es ermöglicht, das Auto als mobile Ladestation zu nutzen.
Obwohl der Fokus der Marke aktuell auf dem chinesischen Markt liegt, dürfte der Smart #2 auch in Europa ein wichtiges Modell werden und dort zu den kleinsten Elektroautos auf dem Markt zählen. Mit einer erwarteten Länge von rund 2,7 Metern bleibt er der ursprünglichen Mikromobilitätsphilosophie treu und ist deutlich kürzer als Konkurrenten wie der fast 3,8 Meter lange Renault Twingo oder der BYD Dolphin Surf. Die offizielle Präsentation der Serienversion dieses betont urbanen Fahrzeugs ist für Oktober auf dem Pariser Autosalon geplant.
