Mansory hat eine sehr türkisfarbene, zweitürige Cabrio-Version der G-Klasse geschaffen.

Die Messe „Top Marques Monaco“ fand kürzlich statt. Sie zieht vorwiegend ein Publikum mit sehr guten finanziellen Mitteln an. Mansory beeindruckt seit Jahren auf dieser glanzvollen Veranstaltung und präsentierte sich auch dieses Jahr wieder mit Stil. Eine der größten Attraktionen ist das umgebaute zweitürige Cabriolet auf Basis des Mercedes-AMG G 63.

Warum berichten wir so objektiv über diese spektakuläre Verwandlung? Nun, es ist nicht die erste Tür- und Dachumbauaktion dieses renommierten deutschen Tuners. Bereits im Juni 2025 präsentierte er uns eine ähnlich sorgfältig modifizierte G-Benz Limousine – damals sogar im Pop-Art-Design „Monopoly“ des Künstlers Alec Monopoly.

Das neueste G-Klasse-Modell von Mansory trägt den Namen „Azura“ und passt perfekt zur Messe im Fürstentum. Wie erwartet, ist die G-Klasse laut Mansory „neben dem Lamborghini Urus und dem Rolls-Royce Cullinan eines der begehrtesten Einstiegsmodelle für Komplettumbauten im Bereich der exklusiven Fahrzeugindividualisierung“. Deshalb bietet Mansory nun acht verschiedene G-Klasse-Varianten an, darunter zwei Cabriolets.

Um den als Basis dienenden Mansory Speranza (ein viertüriges G-Cabriolet) in ein zweitüriges Cabriolet umzubauen, sind erwartungsgemäß „sehr umfangreiche Karosseriemodifikationen“ erforderlich. Vereinfacht gesagt: Die Türen müssen verlängert und zu sogenannten Selbstmördertüren (Türen, die an der Rückseite der B-Säule befestigt werden) umgebaut werden – ein äußerst aufwendiger Prozess.

Da das Dach des Fahrzeugs, das nun fehlt, ebenfalls ein tragendes Bauteil der Karosserie ist, musste die gesamte Fahrzeugstruktur grundlegend angepasst werden. Hierfür wurden verschiedene Karosserieverstärkungen (im Rahmen- und Schwellerbereich) verwendet. Das Verdeck des Azura (erhältlich in mehreren Stofffarben) öffnet und schließt vollelektrisch, ist gepolstert und somit ganzjährig nutzbar.

Der Wunsch nach einem Cabriolet erfordert jedoch nicht nur außen, sondern auch innen umfangreiche Arbeiten. Laut Mansory wurden zahlreiche Zierteile, verschiedene Dichtungen und die Fahrzeugelektrik ausgetauscht.

Unter der Haube des 4,0-Liter-Biturbo-V8 aus dem Serien-G 63 mit 585 PS wurde das Fahrzeug mit größeren Turboladern, einer neuen Abgasanlage und modifizierter Motorelektronik aufgerüstet. Das Ergebnis sind 820 PS und ein gesteigertes maximales Drehmoment von 1.150 Nm (vorher 850 Nm). Der Tuner verspricht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,0 Sekunden und eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Verbrauch soll bei 15,1 Litern liegen.

Der Azura ist mit 10×24-Zoll-Rädern ausgestattet. Die Reifengröße beträgt 295/30R24. Bei dem ausgestellten Fahrzeug sind die Felgen zweifarbig lackiert.

Im Innenraum ist wie gewohnt alles möglich, was man sich vorstellen kann. Das gilt für die Farbgestaltung, die Lederart, die gesteppten Lederoberflächen und die Form der Carbon-Elemente. Im Fond des G Cabriolets befindet sich ein Einzelsitz, der mit einer individuell gestaltbaren Mittelkonsole kombiniert ist.

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