Der neue britische Roadster vereint extrem niedriges Gewicht, klassisches Design und einen stark überarbeiteten BMW-Sechszylindermotor, doch für Exklusivität ist eine beträchtliche finanzielle Investition erforderlich.
Morgan hat gut ein Jahr nach der Markteinführung des Supersport, dem Nachfolger des Plus Six, eine noch leistungsstärkere Version vorgestellt. Unter der Haube dieses federleichten Sportwagens arbeitet ein überarbeiteter 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Kompressormotor von BMW, der nun 300 kW (408 PS) leistet. Dies bedeutet eine deutliche Leistungssteigerung, während das maximale Drehmoment unverändert bei satten 500 Nm liegt. Trotz der gesteigerten Leistung ist der britische Roadster mit nur 1.170 Kilogramm extrem leicht und damit vergleichbar mit deutlich schwächeren und kleineren Fahrzeugen.



















Das verbesserte Leistungsgewicht sorgt für außergewöhnliche Fahrleistungen: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h wurde um 0,3 Sekunden auf nur noch 3,6 Sekunden verkürzt, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt nun 290 km/h. Morgan hat aber nicht nur den Motor optimiert: Der Supersport 400 verfügt außerdem über neue 19-Zoll-Schmiederäder mit Michelin Pilot Sport 5 Reifen und funktionale Lufteinlässe in den vorderen Kotflügeln für optimale Motorkühlung. Zur Serienausstattung gehören zudem verstellbare Dämpfer und eine speziell entwickelte Abgasanlage, die den Klang des bayerischen Motors zusätzlich verstärkt.
Der stärkste Serien-Morgan aller Zeiten ist, wie das Standardmodell, ausschließlich mit Achtgang-Automatikgetriebe erhältlich. Optional wird Käufern ein Retro-Schalthebel aus Aluminium angeboten, der deutlich besser zum klassischen Kabinendesign passt als das moderne Original. Die Alltagstauglichkeit des britischen Sondermodells wird durch das austauschbare Dach erhöht, das sowohl eine feste als auch eine faltbare Stoffversion für den ganzjährigen Einsatz bietet. Zudem ist eine umfangreiche Liste an Sonderausstattungen verfügbar, darunter ein Sperrdifferenzial. Für all diese Exklusivität und das analoge Fahrerlebnis müssen Sie jedoch tief in die Tasche greifen: Die Preise auf den europäischen Märkten (vor Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Steuern) beginnen bei stolzen 138.958 Euro.
