Ferrari hat sein erstes vollelektrisches Modell vorgestellt und setzt mit seinem unkonventionellen Design, fünf Sitzen und außergewöhnlicher Leistung neue Maßstäbe in der Luxusfahrzeugklasse.
Mit dem Modell Luce hat Ferrari offiziell das Elektrozeitalter eingeläutet und dabei mit der Tradition gebrochen: Es ist das erste Auto der Marke mit vier Türen und fünf Sitzen. Die unkonventionelle Form, die deutlich von den klassischen Linien des springenden Pferdes abweicht, stammt vom ehemaligen Apple-Designer Jony Ive und seinem Studio LoveFrom. Das Exterieur zeichnet sich durch klare Linien, aerodynamische Elemente und riesige 23- und 24-Zoll-Räder aus – die größten in der Geschichte der Serienfahrzeuge von Ferrari. Trotz der Limousinen-Silhouette verfügt der Luce über eine Heckklappe im Schrägheckstil, bei der sich die Heckscheibe zusammen mit dem Kofferraum öffnet. Der Zugang zur Rückbank erfolgt über eine gegenläufig öffnende Heckklappe.























Der Innenraum bietet die perfekte Balance zwischen physischen Schaltern und modernen Digitalanzeigen. Maranello verzichtet bewusst auf eine ausschließliche Bedienung per Touchscreen. Das aus recyceltem Aluminium gefertigte Lenkrad verfügt über ein bewegliches Instrumentenpanel, während der innovative Smart Key mit Corning Gorilla Glass und E-Ink-Display-Technologie ausgestattet ist. Zu den interessantesten Ausstattungsmerkmalen zählen der physische Hebel an der Decke zur Aktivierung des Launch-Modus und das Premium-Audiosystem mit 3000 Watt und 21 Lautsprechern. Zusammen mit den optionalen Massagesitzen beweist dies, dass das Fahrzeug auf eine völlig neue Zielgruppe für Premium-Elektrofahrzeuge zugeschnitten ist.
Der Antriebsstrang besteht aus vier Elektromotoren, die 772 kW (1.050 PS) Systemleistung und 990 Nm Drehmoment an alle vier Räder übertragen und so eine kraftvolle Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 2,5 Sekunden ermöglichen. Trotz seines Gewichts von 2.260 Kilogramm verspricht das Fahrzeug die Fahrdynamik eines rund 400 Kilogramm leichteren Wagens. Dazu trägt auch die im Unterboden integrierte 122-kWh-Batterie bei, die dank ihrer 800-Volt-Architektur an geeigneten Ladestationen mit bis zu 350 kW geladen werden kann und in nur 20 Minuten 70 kWh Energie liefert. Ein innovatives System, das mithilfe von Sensoren die natürlichen mechanischen Schwingungen der Komponenten verstärkt, sorgt für ein einzigartiges und authentisches Klangerlebnis, das dem Namen Ferrari würdig ist. Europäische Käufer müssen für diesen technologischen Luxus rund 520 Euro bezahlen.
