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Mansory verpasst dem Porsche 911 Turbo S ein Carbonfaser-Bodykit.

Mansory hat den Porsche 911 Turbo S mit seinem „Softkit“ aufgewertet: ein Carbonfaser-Paket, mächtige 22-Zoll-Schmiederäder aus Aluminium und ein überarbeitetes Fahrwerk.

Der renommierte Tuner Mansory nutzte die exklusive Veranstaltung „Top Marques Monaco“, um sein neuestes Programm für den Porsche 911 Turbo S (Typ 992.2) vorzustellen. Das Zauberwort lautet „Softkit“ – ein modulares Carbon-Paket, das elegante Individualisierung mit dem aggressiven Look eines Sportwagens vereint. Es ist ein lang erwartetes Upgrade für Kunden, denen die Serienversion zu zurückhaltend und ein Komplettumbau zu radikal ist.

Das Interessanteste daran ist, dass Kunden im Gegensatz zu den üblicherweise sehr umfangreichen Komplettumbauten des Unternehmens bei diesem Programm einzelne Komponenten für ihren Umbau auswählen können. Wie Mansory in seiner Pressemitteilung erklärt, reagiert das Unternehmen damit auf „den stetig wachsenden Wunsch seiner Kunden nach eleganten, individuell anpassbaren, einfach zu installierenden und dennoch effektiven Umbauten für den Porsche Turbo S“.

Die Basis des Kits für den 911 bilden diverse Karosserieteile aus Vollcarbon. Die überarbeitete Frontpartie umfasst einen neuen Frontspoiler mit Seitenschwellern und Kotflügeln. Die Seitenlinie wird durch neue Spiegelkappen und Seitenschweller geschärft, während das Heck modifizierte Lufteinlassabdeckungen, einen vergrößerten, zweiteiligen Heckspoiler und einen neuen Diffusor aufweist. Das auf dem Monaco Autosalon präsentierte Fahrzeug ist bereits mit dem gesamten verfügbaren Komponentenangebot ausgestattet, das sowohl für Coupé als auch für Cabriolet erhältlich ist.

Neben der optischen Aufwertung legt der Tuner auch Wert auf verbesserte Fahrdynamik: Die Kraftübertragung des serienmäßigen Allradantriebs und des 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebes wird durch neue Fahrwerkskomponenten von Mansory unterstützt. Um die „herausragende Performance“ des Turbo S, wie der renommierte Tuner es formuliert, sicher auf die Straße zu bringen, kommt zudem ein neu entwickeltes Raddesign namens „FS.5“ zum Einsatz.

Die geschmiedeten Räder, die laut Hersteller extrem leicht sind, messen 9,5 x 21 Zoll an der Vorderachse und 12 x 22 Zoll an der Hinterachse. Sie sind mit Hochleistungs-Sportreifen der Dimensionen 255/30 ZR21 (vorn) und 335/25 ZR22 (hinten) bestückt. Diese Konfiguration soll maximale Querdynamik und bestmögliche Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten gewährleisten. Als optisches Highlight verfügen die Räder über einen Carbonfelgenrand, der in der gewünschten Farbe lackiert werden kann.

Neben den äußeren Veränderungen umfasst das Programm auf Wunsch auch umfangreiche Innenraummodifikationen. Jedes „Softkit“ kann durch individuell anpassbare Innenausstattungen ergänzt werden, die laut Mansory „höchsten Qualitätsstandards entsprechen und größtmögliche Individualität bei der Materialwahl gewährleisten“.

Die Tatsache, dass Mansory sein Angebot an 911 Turbo S-Modellen erweitert, ist strategisch gut durchdacht. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit der anhaltend hohen Nachfrage nach diesem Porsche-Modell, das seit über 50 Jahren als Inbegriff des alltagstauglichen Supersportwagens in der Automobilindustrie gilt und laut Mansory bei seinen Kunden „nach wie vor sehr beliebt“ ist.

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