Der ID. Buzz war in seiner relativ kurzen Geschichte schon vieles: Designinspiration, Familienvan, Elektroauto im Bulli-Look. Jetzt kommt eine weitere Disziplin hinzu, die bei Volkswagen traditionell schnell in Richtung Komfort, Campingkocher und Kühlbox tendiert. Das neue „Good Night“-Paket macht aus dem Elektrobus zwar noch keinen „California“, aber immerhin ein praktischer kleiner Camper für spontane Übernachtungen.
Interessanterweise verfolgt VW gar nicht das Ziel eines großen Campingprojekts, sondern setzt bewusst auf eine kleine, alltagstaugliche Lösung. Mit dem T7 Multivan und dem „Gute-Nacht“-Paket ist genau das gelungen: Er ist kein halber California, sondern ein clever konzipierter Bus für alle, die im Alltag keinen Camper fahren wollen.
Der ID. Buzz war in seiner relativ kurzen Geschichte schon vieles: Designinspiration, Familienvan, Elektroauto im Bulli-Look. Jetzt kommt eine weitere Disziplin hinzu, die bei Volkswagen traditionell schnell in Richtung Komfort, Campingkocher und Kühlbox tendiert. Das neue „Good Night“-Paket macht aus dem Elektrobus zwar noch keinen „California“, aber immerhin ein praktischer kleiner Camper für spontane Übernachtungen.






Interessanterweise verfolgt VW gar nicht das Ziel eines großen Campingprojekts, sondern setzt bewusst auf eine kleine, alltagstaugliche Lösung. Beim T7 Multivan mit dem „Gute-Nacht“-Paket ist das gut gelungen: Er ist kein halber California, sondern ein clever konzipierter Bus für alle, die im Alltag keinen Camper fahren wollen. Das Konzept ist deshalb so attraktiv, weil der Multivan nicht künstlich zum Camper umgebaut, sondern seine Vorteile sinnvoll für Übernachtungen genutzt wurden.
Das Paket beinhaltet ein Bettgestell, eine passgenaue 2,0 x 1,2 Meter große Klappmatratze, ein Sonnenschutzfolien-Set für die Fenster, Lüftungsgitter für die Vorder- und Seitenfenster sowie einen Tisch und zwei Stühle. Auf den ersten Blick klingt das nach einer Liste von Zubehör, aber im Grunde ist es genau die Lösung, die verhindert, dass spontane Übernachtungen in eine Bastelwerkstatt ausarten.

Der eigentliche Clou liegt in der Software. VW führt für den ID. Buzz einen neuen „Nachtmodus“ ein, der die gewünschte Temperatur im Fahrzeuginneren bis zu 48 Stunden lang konstant hält. Gerade im Wohnmobil entscheidet nicht nur die Matratze über den Schlafkomfort, sondern auch darüber, ob man morgens erholt oder leicht durchgefroren aufsteht. Gleichzeitig werden Licht- und Komfortfunktionen eingeschränkt, damit das Wohnmobil nachts nicht den Eindruck erweckt, noch im Ausstellungsraum zu stehen.
Zusätzlich gibt es die neue Funktion „Fahrzeug-zu-Laden“, mit der der ID. Buzz über einen Adapter bis zu 2.000 Watt Dauerleistung bei 230 Volt bereitstellt. So lassen sich Haushaltsgeräte betreiben oder ein E-Bike laden. Konkret bedeutet das: Kühltasche, Kaffeemaschine und Fahrradladegerät funktionieren. Preislich bleibt VW im Rahmen dessen, was den Alltag im Wohnmobil nicht überfordern würde. Das „Gute Nacht“-Paket ist für die Pkw-Versionen des ID. erhältlich und kostet 2.600 Euro. Es ist für den ID. Buzz mit beiden Radständen und allen Sitzkonfigurationen verfügbar.






Der ID. Buzz folgt einem Trend, der sich immer häufiger abzeichnet: kleinere Wohnmobile, modularere Lösungen für den Alltag und kurze Reisen. Das VanTrack-Upgrade für den Kia PV5 geht in eine ähnliche Richtung – allerdings mit Heckmodul, mobiler Küche und einem Basispreis von rund 10.000 Euro.
Ventje und Tonke gehen mit einem kompakten Elektro-Campervan auf Basis des ID. Buzz noch einen Schritt weiter, doch diese Lösung ist auch deutlich anspruchsvoller. Der ID. Buzz mit dem „Gute Nacht“-Paket wird den California nicht ersetzen, sondern ein entsprechendes Upgrade fürs Camping erhalten. So bleibt er im Alltag primär ein Bus, kann aber nachts auch als Campervan dienen.
