Der BMW M1 ist fast 50 Jahre alt, hat aber einen starken Eindruck hinterlassen – und wird er bald einen Nachfolger bekommen? Hoffen wir es!
Der legendäre BMW M1 von 1978 war nur wenige Jahre auf dem Markt und wurde lediglich 460 Mal gebaut, doch sein Einfluss ist bis heute enorm. Fast ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit dieser keilförmige Mittelmotor-Supersportwagen in Serie ging – und dennoch ist er ein Auto, mit dem selbst die heutigen BMW-Spitzenmanager nicht restlos zufrieden sind.








„Ich liebe den originalen M1, aber ich würde sehr gerne einen neuen bauen“, sagt BMW M-Chef Franciscus van Meel in einem Interview mit BMWBlog. Auch Oliver Heilmer, Leiter M Design, äußert sich in einem Interview für diese Publikation ähnlich und unterstreicht damit die anhaltende Begeisterung im M-Entwicklungsprozess für diese Ikone aus den späten 70er-Jahren.
Obwohl der M1 nie einen direkten Nachfolger erhielt, hatte BMW die Idee eines modernen Mittelmotor-Supersportwagens immer wieder in Erwägung gezogen. Besonders weit fortgeschritten war das Projekt auf Basis der Studie Vision M Next: Der geplante Plug-in-Hybrid-Hypercar mit einem Vierzylindermotor und rund 600 PS stand offenbar kurz vor der Serienproduktion.


















Laut Autor und BMW-Historiker Steve Saxty war das Fahrzeug zu 95 Prozent fertiggestellt, bevor das ambitionierte Projekt endgültig eingestellt wurde. Die Markteinführung war für 2022 geplant. Stattdessen konzentrierte sich BMW auf den XM SUV und präsentierte ihn in seinen Marketingkampagnen sogar als spirituellen Nachfolger des M1.
Der erwartete Markterfolg blieb jedoch aus: Für das Modelljahr 2026 wird BMW die Basisversion des XM einstellen und gleichzeitig den Preis des XM Black Label-Modells deutlich senken – ein Zeichen dafür, dass dieses Luxus-SUV die anfänglichen Erwartungen nicht erfüllt hat.
