Mit einem neuen Dual-Linsensystem und einem außergewöhnlichen Dynamikumfang zielt die 4P auf die absolute Spitze der kompakten Videosysteme ab.
Die neue DJI Osmo Pocket 4P revolutioniert die Welt der kompakten Gimbal-Kameras mit ihrem innovativen Dual-Lens-System. Die Hauptkamera mit 1-Zoll-Sensor bietet ein 20-mm-Weitwinkelobjektiv mit einer Blende von f/2.0. Neu hinzugekommen ist ein 60-mm-Teleobjektiv mit einem 1/1,28-Zoll-Sensor und einer Blende von f/1.8. Diese Kombination ermöglicht 3-fachen optischen und bis zu 12-fachen digitalen Zoom sowie 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde für beeindruckende Zeitlupenaufnahmen. Gleichzeitig können Nutzer Fotos mit 37 Megapixeln aufnehmen. Das Gerät verfügt außerdem über 103 GB internen Speicher und einen 2-Zoll-OLED-Touchscreen.
Zu den wichtigsten technischen Neuerungen zählt der versprochene Dynamikumfang von 17 Blendenstufen bei Verwendung der Hauptkamera im neuen 10-Bit-Farbprofil D-Log 2, wodurch das Gerät auch unter sehr anspruchsvollen Lichtverhältnissen hervorragende Ergebnisse liefert. Damit ist sie vergleichbar mit deutlich teureren Profisystemen wie Sonys Alpha A1 (die für rund 5.500 € im Handel erhältlich ist) und bietet große Flexibilität bei der Farbkorrektur in der Nachbearbeitung. Das optionale 60-mm-Objektiv eignet sich hervorragend für Porträts und Detailaufnahmen. Dank seiner größeren Blendenöffnung erzeugt es eine geringere Schärfentiefe und eine natürliche Hintergrundunschärfe, während die zuverlässige ActiveTrack-Motivverfolgung auch im Zoombetrieb erhalten bleibt.
Für den täglichen Gebrauch bietet der 1545-mAh-Akku eine Betriebsdauer von 200 bis 220 Minuten und lässt sich mit einem 100-Watt-Ladegerät in nur 10 Minuten auf 50 Prozent aufladen. Obwohl DJI derzeit in den USA mit staatlichen Verkaufsbeschränkungen konfrontiert ist, stellt die Situation auf dem europäischen Markt für Kunden kein Problem dar. Das Standardmodell Pocket 4 kostet 499 Euro, während die deutlich leistungsstärkere Version Pocket 4P für 599 Euro erhältlich ist. Zu diesem Preis stellt sie eine sehr wettbewerbsfähige Option für Kreative dar, insbesondere im direkten Vergleich mit ihrem Hauptkonkurrenten, der Insta360 Luna Ultra, die auf dem europäischen Kontinent rund 720 Euro kostet.
