Der Ora Ballet Cat des Modelljahres 2026 behält sein Retro-Design und seine ungewöhnlichen Merkmale bei, verfügt aber über einen leistungsstärkeren Elektromotor.
Die chinesische Marke Ora, die zum Automobilkonzern Great Wall Motor (GWM) gehört, hat ihr ungewöhnlichstes Modell, den Ballet Cat, für das Modelljahr 2026 überarbeitet. Der elektrische Kleinwagen, der unverkennbar an den VW Käfer der 1960er-Jahre erinnert, behält seine markanten Chromstoßstangen, die ausgeprägten Radkästen und die abgerundeten Fenster. Äußerlich sind keine auffälligen Änderungen zu erkennen, die wichtigste Neuerung verbirgt sich jedoch unter dem Blechkleid: Das Fahrzeug hat ein umfassendes technisches Upgrade erfahren.


Statt des bisherigen Elektromotors mit 126 kW (171 PS) wird das überarbeitete Modell von einem deutlich stärkeren Aggregat mit 150 kW (204 PS) und 250 Nm Drehmoment angetrieben. Die höhere Leistung spiegelt sich auch in der gesteigerten Höchstgeschwindigkeit wider, die von 155 km/h auf nun 180 km/h erhöht wurde. Die Energiespeicherung erfolgt weiterhin über eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP), wobei noch nicht bekannt ist, ob diese ebenfalls verbessert wurde. Die Preise für dieses einzigartige Elektroauto auf dem chinesischen Markt liegen je nach Ausstattung und Batteriekapazität zwischen ca. 18.500 und 22.500 Euro.






Trotz der Überarbeitung behält das Ballet Cat-Modell seine spezifischen, besonders femininen Lösungen bei, die in der Automobilindustrie ihresgleichen suchen. Im Innenraum finden sich ein großer Kosmetikspiegel, spezielle Schubladen für Kosmetikartikel und sogar eine integrierte Kamera, mit der man Selfies direkt in soziale Netzwerke hochladen kann. Am ungewöhnlichsten ist jedoch der sogenannte „Warm Man Mode“, den der Hersteller speziell zur Linderung von Menstruationsbeschwerden entwickelt hat. Dieses System erhöht auf Knopfdruck automatisch die Heizung von Innenraum und Sitzen und sorgt so für mehr Komfort für Fahrer und Passagiere.
