Die kleine Stadt Seligman in Arizona an der berühmten Route 66 diente als Hauptinspiration für die Autostadt aus dem Pixar-Hit.
Mitten im Herzen des US-Bundesstaates Arizona, an der berühmten Route 66, liegt die Kleinstadt Seligman – ein Ort, an dem Fantasie und Realität verschmelzen. Dieser historische Außenposten diente den Machern der Pixar Studios als eine der Hauptinspirationsquellen für die fiktive Stadt Radiator Springs im beliebten Animationsfilm „Cars“. Für Reisende, die die legendäre „Mother Road“ erkunden, ist Seligman ein absolutes Muss und bietet eine authentische Reise in die Vergangenheit des amerikanischen Automobils.

Seligman hat heute weniger als 800 Einwohner, und seine wahre Geschichte ist eng mit der des Animationsfilms verwoben. In den 1960er-Jahren, als die Vereinigten Staaten mit dem Bau eines modernen Autobahnnetzes begannen, verlor die alte Route 66 einen Großteil ihres Verkehrsaufkommens und ihrer Bedeutung. Die Stadt erlebte daraufhin einen fast vollständigen wirtschaftlichen Niedergang, und genau diese Geschichte von Vergessenheit und Hoffnung auf Wiederaufleben übertrug das Pixar-Team während seiner Dreharbeiten meisterhaft in die Handlung des Films.
























Heute beschreiben Besucher die Stadt als charmantes Freilichtmuseum, in dem man zwar keine echten Filmfiguren findet, aber sofort den authentischen Zeitgeist spürt. Die Hauptstraße ist gesäumt von alten Leuchtreklamen, historischen Tankstellen und Wandmalereien, die die Kultur der Route 66 feiern. Amerikanische Oldtimer aus den 1950er- und 1960er-Jahren sind überall ausgestellt und bewahren den authentischen Charakter des Ortes. Sie beweisen, dass Seligman nicht nur eine künstliche Touristenkulisse ist, sondern eine lebendige Stadt mit einem reichen Erbe.
